Gaststätte Brückenwirt
Gaststätte Brückenwirt

Geschichte

 

Das Gebäude wurde nach 1835 von dem Steinmetzmeister Franz Höllriegel als Wohn- und Wirtschaftsgebäude errichtet. Höllriegel, nach dem der heutige Ortsteil benannt ist, legte am Isarhang Nagelfluhsteinbrüche an. (z.B. der heutige Klettergarten). Er starb 1858.

Um 1890 wurde das Anwesen von den damaligen Isarwerken erworben, die es weiterhin als Wirtschaftsgebäude und Kantine für ihre Kanalbauarbeiter benützten.

Um 21.11.1905, der Kanal und Werk II Pullach waren inzwischen fertiggestellt worden, wurde die erste Konzession für einen öffentlichen Wirtschaftsbetrieb erteilt. Der Rheinpfälzer Jakob Bosch war 1. Pächter der Gaststätte

 

Der Festsaal um 1935

 

Im Januar 1920 übernahm Ludwig Zissel, ebenfalls ein Rheinpfälzer, die Wirtschaft. Er führte sie in guten und schlechten Zeiten 43 Jahre lang. "Beim Zissel" war ein Begriff, den ganz München kannte.

Der Brückenwirt um 1950

Seine Nachfolger, das Ehepaar Erich und Maria Müller, original Münchner, übernahmen am 1. Mai 1964. Das Ehepaar Müller gestaltete durch viel Eigeninvestitionen neue Wirtschaftsräume, einen großen Veranstaltungssaal und einen wunderschönen Biergarten. Jahrelang werden hier Hochzeiten, Bauerntheater, Firmenfeiern, Musikabende abgehalten. Im Sommer legen auch hier die Isarflößer an. Der Brückenwirt ist im Naherholungsgebiet München-Süd zu einer Topadresse geworden, so lange Wirtszeiten sprechen für sich und sind im Raum München wohl einmalig.

 

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